Träume

pleiades_gendler.jpg
Pleiades

Weißt du noch, was du heute geträumt hast ?

Jede Nacht machen wir eine Reise in die Traumwelt. Der Eine kann sich überhaupt nicht mehr daran erinnern und ist davon überzeugt, gar nicht geträumt zu haben. Der Andere kann sich seine Träume merken und läßt seine Erfahrung in den folgenden Tag einfließen.

Es stellt sich nicht die Frage, ob wir Lust auf träumen haben, träumen ist vielmehr eine lebensnotwendige Tatsache.

Ohne diese nächtliche Nahrung würden wir nach ein paar Tagen sterben.

In eine andere Welt eintauchen

Im Hebräischen bedeutet das Wort schlafen: etwas Doppeltes, etwas das sich wiederholt, ein sich selbst verändern, eine Situation und eine andere. Schlafen ist ein Zustand bei dem wir unseren Körper ausruhen, regenerieren lassen und gleichzeitig mit unserem Bewusstsein in eine andere Welt eintauchen, was wir dann träumen nennen.

Erfahrungen, Gefühle und Information die wir im Traum empfangen, sind dafür da, dass wir uns besser auf den kommenden Tag abstimmen können.

Wenn sich unsere Gedanken aufzulösen beginnen, entgleiten wir dieser Welt und tauchen in das nächtliche Wasser ein. Wir kommen dann auf der anderen Seite wieder heraus und erwachen in unserem Traum. Dieser Vorgang vollzieht sich von selbst, wir können gar nichts daran tun.

Wir verlassen unseren irdischen Körper und fließen in das Formlose, unser Unterbewusstsein, das sich für uns öffnet.

Kraftvoller als unser Sonnenlicht

Ganz automatisch gebrauchen wir jetzt unseren nächtlichen Körper der oft mit dem Wort ´or´ angedeutet wird, was Licht bedeutet. Dieses Licht aber ist viel heller und kraftvoller als unser Sonnenlicht, das lediglich als eine Verdünnung davon gesehen werden kann.

Wir befinden uns jetzt in unserem eigentlichen Wesen, welches nicht mehr an Raum und Zeit gebunden ist und sich vollkommen frei durch alles hindurch bewegen kann. Wir bleiben in diesem Zustand immer wir selbst, erleben uns immer als ´ich´ und können uns aber gleichzeitig auch aus der Perspektive eines Zuschauer beobachten.

Dafür brauchen wir keinen anderen Zustand aufzugeben, alles ist gleichzeitig möglich. Ohne Grenzen oder Strukturen gleiten wir problemlos durch Zeit und Raum, erleben alles direkt und ohne jeglichen Filter.

Einen Traum können wir nicht zusammen bauen. Ein Traum baut sich selbst.

Die Traumwelt gehört zu uns, genauso wie diese Welt. Beide Bewusstseinszustände sind nicht von einander getrennt, es sind beides die Seiten unseres Lebens, sie gehören absolut zueinander. Wenn wir sie von einander trennen, machen wir uns innerlich krank. Wir leugnen dann unseren eigentlichen Brunnen, der uns nachts die Verbindung mit unserem gesamten Wesen erlaubt.

Träume sind kosmische Nahrung

Träume sind kosmische Nahrung die wir empfangen. Wir können sie mit dem Blaudruck des kommenden Tages vergleichen, nach dem wir im täglichen Leben die Form, die Struktur erschaffen sollen. Die Nacht entspricht unserer weiblichen Seite, die für unseren irdischen Verstand formlos ist.

In unseren Träumen empfangen wir alle Information in der Form eines persönlichen Schlüssels. Die Übersetzung dessen können nur wir selber vollständig übernehmen. Zwar können wir in Traumbüchern nach Schlüsselworten suchen, aber das vollständige verstehen ist äußerst komplex und nur der eigenen Person zugänglich. Oft können wir die Bedeutung spontan erkennen, wenn wir den Traum jemanden erzählen oder ihn aufschreiben.

Träume sind das morphogenetische Feld

Center of V838.jpg
Stars

Da unser Wesen das Bedürfnis hat, auf der Erde zu arbeiten, lässt es jeden Tag aufs Neue seinen irdischen Teil in unseren Körper zurückfließen und wir erwachen mit allen Information für den neuen Tag auf der Erde.

Während des Tages schaffen wir dann mit unserem Tagesbewusstsein die Struktur für die Energie die wir durch den Traum empfangen haben. Für das, was sich in unserem Leben irdisch ausdrücken will, für die Füllung, das Lebendige.

An der Richtung, die ein Traum angibt, können wir nichts verändern. Doch können wir hier eine reine und klare Form erschaffen, die auf Schönheit abgestimmt ist. Und das tun wir, wenn wir liebevoll unsere Arbeit machen.

Das nächtliche Gewässer

Träumen vergleiche ich gerne mit einem Fluss. Wenn ich schlafe, befinde ich mich in diesem nächtlichen Gewässer, das mich mitnimmt.

Hier erlebe ich verschiedene Geschichten, habe mit bekannten und noch unbekannten Wesen Kontakt, reise und kommuniziere telepathisch. Alle Gefühle und Erlebnisse nehme ich vollständig mit meiner Seele auf. Und wenn ich fertig bin, erwache ich hier in meinem Körper und versuche alle Erfahrungen an Land zu ziehen.

Ich nehme mir morgens die Zeit, um in Ruhe alles in mein Tagesbewusstsein einfließen zu lassen. Und während dessen übersetzt sich schon das Eine oder Andere.

Träume sind stark von unserer Nahrung abhängig

Unser irdischer Körper ist unser Tempel, worin wir jeden Tag erneut unsere Seele empfangen dürfen. Wie sieht dein Tempel aus ?

Glaubst du, dass eine saubere Seele sich in einem verschmutzten Tempel entfalten möchte ?
Wie gehst du mit deinem Körper um ?

Träume sind sehr abhängig von unserer Nahrung. Um geschmeidig heraus und hinein zu fließen, benötigen wir eine saubere Leber. Dieses Organ ermöglicht es uns, den irdischen Körper zu verlassen und im Kosmischen zu erwachen. Ist die Leber überlastet, erlaubt uns der Körper nicht ihn zu verlassen. Er braucht alle Energie, um sich zu reinigen. Wir bleiben folglich die meiste Zeit der Nacht gelangweilt neben uns.

Und wenn es dann endlich mal gelingt, um weg zu können, kommen wir nicht viel weiter als bis zum ätherische Feld der Erde. Hier erleben wir meistens widerliche Geschichten, Verfolgungen und Alpträume. Morgens erwachen wir gebrochen und ohne genügend kosmische Nahrung, wodurch wir nicht sonderlich viel Lust verspüren, an diesem Tag etwas zu tun.

Je sauberer der Körper und unsere Nahrung, desto besser unser Kontakt in der Nacht. Sauber ist alles was nicht schwer auf der Leber liegt, also kein Fleisch, fettes Essen, Kaffee, Schwarztee, Alkohol, Nikotin, Drogen und unnötige Medizin. Dies sollte man mit Sicherheit vor dem Schalfengehen vermeiden.

Ich weiß, das klingt nicht sehr verlockend, aber nach kurzer Zeit werden wir erkennen, dass uns das nächtliche Geschehen mehr gibt, als wir aufgegeben haben.

Probleme mit dem Einschlafen

Sind wir gedanklich zu sehr beschäftigt, gelingt es nicht einzuschlafen. Unser Computer (Kopf) läuft noch auf vollen Touren und ist mit seinen Denkprozessen noch nicht fertig. Das Hinübergleiten in die Traumwelt wird dadurch blockiert.

Unzufriedenheit über diese Situation hilft uns dann nicht weiter. Im Gegenteil, wir wühlen dann noch mehr im Bett herum und erfahren unseren Körper als eine schwere Belastung, Einschränkung vor der wir am Liebsten ausbrechen würden.

Das Beste, was wir in diesen Momenten tun können ist, uns liebevoll die Erlaubnis zu geben, alles zu durchdenken was wir wollen. Behindere diesen Prozess nicht, weil du morgen früh aufstehen musst und jetzt nur noch ein paar Stunden hast. Erst wenn alles gedacht ist, können wir die innerliche Ruhe wieder aufgreifen und entspannen.

TV sehen hilft nicht

Übrigens vor dem Fernseher entspannen wir nicht, das denken wir lediglich. Fernsehen ist für unseren Körper eine außerordentliche Anstrengung und sehr energieraubend. Wenn wir dabei einschlafen, ist das die Folge einer körperlichen Überanstrengung und nicht einer natürliche Entspannung. Und vergiss bitte nicht, das was du zuletzt gesehen hast, nimmst du mit !

Die Stunden vor 12 Uhr nachts zählen doppelt. Das bedeutet, daß sich unser Körper in dieser Zeitspanne besser reinigen und regenerieren kann. Wir können während dieser Zeit Dinge einfacher verarbeiten, wodurch uns mehr Energie bleibt, um in die Traumwelt zu gleiten.

Träume aktivieren

Willst du die Türe in dir öffnen, um deine Träume zu behalten, dann sag dir kurz vorm Einschlafen, daß du den Traum behalten möchtest. Je mehr du dich hierfür öffnest, desto schneller geht es. Und wenn du erwachst, nimm dir Zeit wieder ganz in deinem Körper anzukommen. Spring nicht mit dem Wecker aus dem Bett.

Bleib ruhig liegen und schreib dir deinen Traum auf. Du wirst erstaunt sein, wie wenig Worte du dafür brauchst. Lerne deinen persönlichen Übersetzungsschlüssel – Codierung kennen und lass dich von der Energie des Traumes leiten.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *