Astrologie & Christentum

Als Kind spüren wir, dass unsere Eltern uns nicht erschaffen haben. Sie sind zwar für unseren Körper verantwortlich, aber unser Wesen haben sie nicht erschaffen, genauso wenig, wie wir das Wesen unserer Kinder erschaffen haben. Kahlil Gibran schreibt in seinem Buch Der Prophet über Kinder sehr zutreffend:

‘Eure Kinder sind nicht eure Kinder. Sie sind die Söhne und die Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber. Sie kommen durch euch, aber nicht von euch; und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.’

Und genauso wenig, wie sie von uns kommen, genauso wenig kommen wir von ihnen.

Het innerlijk lichtDu bist Licht

Erschaffen wurden wir vom Licht, dem Bewusstsein der unendlichen, göttlichen Energie. Wir kommen aus dem Licht, der Liebe und der Freiheit und das ist unser Zuhause, unsere Herkunft und die Quelle, die wir Gott nennen können.

Das Wort Gott leitet immer eine Such nach unserem Ursprung ein. Eine Suche mit der wir alle irgendwann einmal in unserer Entwicklung beginnen.

Es ist ein natürliches Bedürfnis, unseren Ursprung zu kennen, mit dem wir uns wieder bewusst verbinden können und ‚ganz‘ werden.

Jede Suche, jeder Weg kennt auch unangenehme Seitenstraßen und Ablenkungen, die unseren gesunden Menschenverstand und den klaren Blick vernebeln. Eine dieser Ablenkungen, dass wir den direkten Weg zum Heiligsten in uns nicht mehr finden, ist das Erbe der Inquisition und das heutig praktizierte Christentum.

Die Ladung auf dem Wort ‘Gott’ ist schwere geworden und Unverständnis im religiösen Erleben führt noch immer den Oberton. Lügen, Machtmissbrauch, Gewalt, Raubzüge und Vergewaltigungen auf den unterschiedlichsten Ebenen sind Bausteine, die aus Kirchen leere Gebäude gemacht haben, die dem Zerfall geweiht sind. Und die Energie der Inquisition hat sich sehr erfolgreich in der Pharmaindustrie verkrochen. Was hat sich bis heute tatsächlich geändert?

Der direkte Weg zum Göttlichen

Jesus war einer der ganz besonderen Menschen, der die Lehre des Christus, des Gesalbten, des Messias verbreitete. Diese Lehre oder Botschaft, so wie er das nannte, war der direkte Weg zum Göttlichen, ohne eine Zwischenperson. Seine Worte gingen direkt ins Herz und jeder, der ihm zuhörte spürte, dass er recht hat. Und weil seine Lehre ohne lange Vorbereitung und ohne besondere Rituale möglich war, die jeder im Alltag praktizieren kann, blühte sie extrem schnell auf.

Da die Zwischenpersonen durch das ursprüngliche Christentum ausgeschaltet wurden, verloren sie ihre Macht. Ihr Gegenschlag war das Konzil von Nicea, 325 n. Christus indem eine neue Religion zusammengebraut wurde, die aus einer Mischung der alten Religion, der Zwischenpersonen und der Verteilung von neuen Posten bestand.

Die Geburt von Jesus wurde auf das Joele Mittwinterfest gelegt, ein sehr altes Fest, das nicht abgeschafft werden konnte. Am Mittwinterfest wurde schon immer eine Lichtgeburt gefeiert, da es sich um den kürzesten Tag und die längste Nacht handelt und man sich nach dem Licht, der Sonne sehnte. Jesus wurde vermutlich unter dem Luftzeichen Zwilling oder Waage geboren.

Astrologie, die Fackel auf dem Weg

Auf der Suche nach dem Sinn unseres Lebens schenkt uns die Astrologie ein sehr hilfreiches Werkzeug. Sie scheint mit dem Geburtshoroskop wie eine Fackel auf unserem Weg, jedoch müssen wir sie zuerst von der negativen kommerziellen Ladung befreien.

Astrologie ist weder eine Zirkusattraktion noch ein wissenschaftlicher Akt. Sie ist eine Übersetzung, eine Himmelskarte ähnlich einem Reisepass, der Energie die uns zur Seite steht und uns hilft innerlich aufzuräumen, Steine aus dem Weg zu schaffen und wieder in unser Gleichgewicht zu kommen. Durch das Geburtshoroskop erkennen wir uns besser und verstehen tiefliegende Zusammenhänge.

Du bist bereits gut

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Beim Eintreffen auf der Erde sind wir bereits fertig und wir sind gut. Das müssen wir nicht zuerst noch werden, das sind wir bereits von unserem Ursprung her. Was wir auf der Erde tun sollen ist, dieses gut-sein entfalten. Das ist alles. Das ist der ganze Lebensprozess.

‘Lasst die Kinder zu mir kommen’, damit sind nicht nur die Kinder, sondern auch unsere inneren Kinder gemeint. Als erwachsener Mensch sollen wir uns wieder mit unserem inneren Kind verbinden. Im Geburtshoroskop wird das innere Kind durch das Sternzeichen auf dem Imun Coeli (Abkürzung IC), das die Himmelstiefe und unsere Wurzel anzeigt, angegeben.

Wir sollen unser inneres Kind mit ganzem Herzen willkommen heißen, wieder Freund mit ihm werden und das Sternzeichen unseres IC erhöhen. Das bedeutet wir sollen das Sternzeichen bewusst leben, damit wir die reine Verbindung mit unserem inneren Kind wieder erleben können.

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Sei dir bewusst, dass du schon gut warst, als du hier angekommen bist, du musst das nicht erst noch werden!

Wir müssen die einzelnen Sternzeichen nicht verbessern oder gar perfektionieren, das sind sie schon. Wir sollen uns bewusst damit verbinden, Licht hindurch scheinen lassen, uns ihrer Qualitäten in uns bewusst werden, wodurch wir erhöht werden.

Jesus zeigt den Weg

Jesus ist als Mensch inkarniert, um uns den Weg in den folgenden Bewusstseinszustand zu zeigen. Diesen Bewusstseinszustand nennen wir das Christusbewusstsein. Astrologisch wird es mit dem Zeichen Waage dargestellt, die unter den 12 Sternzeichen das einzige Ding ist.  Die Waage bringt die Sprache, das Wort auf die Erde und schenkt uns die Einweihung: unsere bewusste Verbindung mit unserem unsterblichen, formlosen Göttlichen Teil in uns, auch das Höhere Selbst genannt.

Die Waage bringt den Frieden und die Weisheit, die alles erschaffen hat. Heilig, klug, vielseitig, subtil, unwiderstehlich, wohltätig, standhaft, allmächtig, alle Geister durchdringend, wie rein, fein und fragil diese auch sein mögen.

Sie ist beweglicher als alle Bewegungen, durchdringt und durchtränkt alles durch die Kraft ihrer Klarheit. Das Christusbewusstsein, das in der Waage wohnt, ist der Atemzug von Gottes Kraft und die pure Ausstrahlung seiner Herrlichkeit, die von nichts unreinem berührt werden kann. Es ist der irdische Schein des ewigen Lichtes, der klare Spiegel von Gottes Tätigkeit und das Abbild seiner Güte.

Christentum & Astrologie sind Schwestern

Das Christentum und die Astrologie gehören zusammen, sie sind wie Schwestern, die uns zur Verfügung stehen, unser Ziel zu erreichen: die bewusste Verbindung mit unserer Herkunft, mit der Quelle. Biblische Geschichten und Parabeln (Gleichnisse) von Jesus können mit dem Wesen der Sternzeichen angereichert werden, beide haben zum Ziel uns die tiefe Erkenntnis unseres Wesens in uns selbst erfahren zu lassen.

Die Bühne des Lebens spielt sich in uns drinnen ab. Nur in uns finden wir die Pforte zu Gott, der Zugang zum Formlosen, dem Sein. Das können wir nicht außerhalb von uns zu finden, außen ist lediglich der Impuls und die Reflexion, mehr nicht. Der Acker, den wir bestellen sollen, befindet sich in uns, in unseren Gedanken und Gefühlen und dementsprechend in unseren Taten und Handlungen. Wir können nur ernten, was wir gesät haben.

Der Weg zu Gott ist gar nicht so schwer wie man uns glauben lässt. Astrologie zeigt uns, wie wir uns ausbalancieren können. Mit Hingabe, Mut und Vertrauen können wir unseren Weg gehen, das Göttliche versorgt uns immer. Wir sagen dem Himmel was wir brauchen und er gibt uns immer auf seine Art.

Der Weinstock und die Reben

Harmonie

Niemand weiß besser, was wir benötigen als unser Höheres Selbst. Niemand will lieber mit uns zusammenarbeiten, als dieser Göttliche Teil in uns.

Und genau dafür steht das Christus-Bewusstsein, verkündet vom ursprünglichen Christentum, astrologisch repräsentiert von der Waage im Wassermannzeitalter.

Wir sollen mit unserem Körper dienstbar sein, das Göttliche, Gott will auf der Erde durch uns hindurch arbeiten.

‘ Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben; wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun‘  (Johannes 15, 5)

Im inneren Gleichgewicht, im Hier und Jetzt, nehmen wir konkret wahr was zu tun ist und reagieren genau richtig. Im Sternzeichen Waage, werden wir eingeweiht und dürfen das Geheimnis des Lebens erkennen. Esoterisch verstehen und die wahre Welt erblicken. Das Leben selbst, unser tägliches Leben weiht uns ein. Der Kern der Wahrheit, die Quelle des wahren Lebens ist bei Gott, in uns.

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